Uhlenberg und Lohn sprichen sich gegen Schulschließungen im ländlichen Raum aus SPD will Gymnasien schließen
SPD und Linkspartei haben in ihren Wahlprogrammen beschlossen, Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen durch die Einheitsschule zu ersetzen. Das bedeutet nicht nur das Aus für mindestens 1.860 Gymnasien, Real- und Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen.
Über 1 Million Schülerinnen und Schüler wären von den Schulschließungen betroffen.
Mit der Einheitsschule setzt Rot-Rot auf ideologische Gleichmacherei statt auf persönliche Förderung. Neben der Schließung unserer bewährten Schulen wären längere Schulwege – gerade im ländlichen Raum, zu dem auch der Kreis Soest zählt – die zwingende Folge. Kleinere, überschaubare Schulen haben bei Rot-Rot keine Chance mehr, denn Einheitsschulen sind Mammutschulen und benötigen mehr als 1.000 Schüler.
Uhlenberg und Lohn: „Wir stehen für eine andere Politik: Wir haben über 8.000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen und den Unterrichtsausfall halbiert. Es gibt so wenig Sitzenbleiber wie nie zuvor und gleichzeitig die besten Abiturergebnisse seit Beginn der Aufzeichnungen. Statt Schulen zu schließen wollen wir den Unterricht weiter verbessern, den Ganztagsunterricht zügig ausbauen und vor allem die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen. Bei uns wird jedes Kind seine Chance auf Förderung bekommen!“
Deswegen setzt sich die CDU auch weiterhin für den Erhalt aller weiterführenden Schulen und Schulformen ein. "Gute Beispiele dafür, sind bei mir im Wahlkreis die Genehmigungen für die neue Gesamtschule in Lippstadt und auch die Genehmigung der neuen Verbundschule in Rüthen. Wir sagen, was wir tun und vor allem: Wir tun auch, was wir sagen", so die CDU abschließend in einer Pressemitteilung.
aktualisiert von Guido Niermann, 15.03.2010, 10:29 Uhr |