Kandidaten nominiert

Heinrich Frieling und Jörg Blöming kandidieren für den Landtag

„Nach der Wahl ist vor der Wahl“ hat sich die Kreis-CDU ganz bewusst gedacht, als sie die Nominierung der Landtagskandidaten terminiert hatte. Die Kandidatenkür sollte noch vor dem beginnenden Bundestagswahlkampf erfolgen, damit direkt nach der Bundestagswahl die Vorbereitungen für den Landtagswahlkampf hochgefahren werden können.

Heinrich Frieling und Jörg Blöming werden für die CDU wieder als Wahlkreiskandidaten in den Wahlkampf ziehen. Heinrich Frieling erhielt als Kandidat für den westlichen Kreis Soest fast 99 Prozent Zustimmung, Jörg Blöming bekam als Kandidat für das östliche Kreisgebiet rund 97 Prozent der Stimmen. Beide Bewerber, die dem Landtag bereits seit 2017 angehören, präsentierten vor ihrer Wahl ihre Schwerpunkte für die kommenden Jahren und zogen eine positive Bilanz ihrer bisherigen Arbeit im Landesparlament. Beide machten deutlich, dass die Wahlkreisarbeit für sie eine große Bedeutung habe.

Heinrich Frieling richtete sein Augenmerk auf die Innere Sicherheit (die Polizei müsse personell und finanziell gut ausgestattet sein), die Bewahrung der Schöpfung (ein Markenkern der CDU), einen nachhaltigen Klimaschutz (nicht gegen die Menschen, sondern mit den Menschen) und starke Kommunen (die ländlichen Regionen dürfen gegenüber den Großstädten und Ballungszentren nicht das Nachsehen haben). Mittlerweile habe er, berichtete er nicht ohne Stolz, alle acht Städte und Gemeinden seines Wahlkreises durchwandert und er habe gemerkt, sein Wahlkreis sei der Schönste in ganz Nordrhein-Westfalen. „Die CDU ist die Volkspartei der Mitte. Die CDU ist die Partei, die die Gesellschaft zusammenhält und zusammenführt“, rief er am Schluss seiner Rede den Zuhörern zu.

„Sicherheit, Zukunft, starke Heimat“, Jörg Blöming erinnerte daran, dass er 2017 mit diesem Dreiklang in den Wahlkampf gezogen sei. Große Unterstützung findet bei ihm die „Null-Toleranz-Strategie“ von Innenminister Herbert Reul. Bei seinen zahlreichen Ortsterminen, die er als eine „ganzjährige Zuhörtour“ bezeichnet, habe er gemerkt, die Kommunen seien die wirklichen Innovationszentren unserer Heimat. Er will ein besonderes Augenmerk auf neue Formen der Mobilität legen. Dabei gehe es nicht um verbieten, sondern um ermöglichen. Auf seiner To-Do-Liste stehen auch der Einsatz für den Erhalt der Krankenhäuser und für mehr Klimaschutz. „Unsere Heimat noch stärker für die Zukunft machen. Dafür werde ich kämpfen,“ versicherte Jörg Blöming den Parteimitgliedern vor der Abstimmung.

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