CDU Kreisverband Soest

CDU: Wichtig ist, dass den Menschen geholfen wird

Über die Tätigkeit der „Arbeit Hellweg Aktiv“ (AHA) hat sich nun die CDU-Kreistagsfraktion informiert. Reinhard Helle, Geschäftsführer der AHA, stellte den CDU-Kreistagspolitikern die Arbeit der AHA vor. Momentan würden rund 21.500 Menschen im Kreis Soest betreut, darunter auch über 7.000 Kinder und Jugendliche unter 17 Jahre. „Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, die rund 15.000 erwerbsfähigen Arbeitslosengeld 2-Empfänger wieder in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Dazu haben wir ein vielschichtiges Förderprogramm entwickelt. Im letzten Jahr haben wir 4.438 Menschen in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt“, erläuterte Helle.
Im Jahr 2007 habe die AHA 116 Millionen Euro ausgegeben. Die kommunale Familie des Kreises Soest habe dazu allein ca. 28 Millionen Euro für die Kosten der Unterkunft für die ALG II-Bezieher beigesteuert. „Unser Ziel ist es, diesen Betrag in diesem Jahr zu senken,“ kündigte Helle an.
Die Rechtsform der ARGEn, die auf eine enge Zusammenarbeit der Kommunen und der Bundesanstalt für Arbeit aufbaut, ist nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts verfassungswidrig. Deshalb muss trotz der guten Arbeit von Arbeit Hellweg Aktiv bis Ende 2010 eine neue Form der Kooperation gefunden werden.
Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Ulrich Häken (Foto) machte bei der Ortstermin bei der AHA deutlich, dass sich die CDU-Kreistagsfraktion im Vorfeld der Gründung der AHA auch eine andere Form der Zusammenarbeit hätte vorstellen können. Man hätte sich jedoch aufgrund von Bestimmungen des Bundes für die Form der ARGE entscheiden müssen.
„Für uns ist es jetzt in erster Linie wichtig, dass den Menschen geholfen wird, in Arbeit zu kommen. Die Organisationsform hat sich danach auszurichten, was für die Menschen am besten ist“, machte Häken deutlich.