CDU Kreisverband Soest

CDU will es in der Bildungspolitik so machen, wie der BVB

Wir wollen eine Schulpolitik, die sich um jeden Schüller kümmert“, mit diesen Worten umriss der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Klaus Kaiser, die Leitlinien der CDU-Bildungspolitik vor dem CDU-Kreisvorstand. Der CDU-Kreisvorsitzende Bernhard Schulte-Drüggelte MdB machte in seiner Begrüßung deutlich, dass die die Bildungspolitik immer wichtiger werde, denn ohne gut ausgebildete Menschen würde sich die Zukunft nicht gestalten lassen.
Als die CDU 2005 in NRW an die Regierung gekommen sei, so Kaiser, habe Ministerpräsident Rüttgers die Bildungspolitik mit einer hohen Priorität versehen. Vorgefunden habe man ein unsoziales und wenig qualitatives Schulsystem. Heute würde das Land jeden vierten Euro des Landeshaushaltes für die Bildungspolitik ausgeben, das seien gegenüber 2005 1,4 Milliarden Euro mehr. Der Unterrichtsausfall habe sich gegenüber der rot-grünen Regierungszeit mehr als halbiert, dies sei gelungen, weil es heute fast 7000 mehr Lehrer geben würde.
Vier Kernthemen der CDU-Bildungspolitik benannte Kaiser. Das Land müsse mehr Geld für Bildung ausgeben. Die individuelle Förderung der Schüler gehöre in den Mittelpunkt und die Qualität der Bildung und des Bildungssystems müsse verbessert werden.
Besonders stellte der CDU-Politiker eine Änderung im Schulgesetz heraus. Danach habe jeder Schüler ein Recht auf eine individuelle Förderung. „Wir wollen auf die Potentiale der Schülerinnen und Schüler setzen und nicht auf die Defizite. So wie es BVB- Jürgen Klopp bei seinen Fußballprofis auch macht,“ zog Kaiser einen Vergleich mit dem Sport.
Die eigenverantwortliche Schule und die Verbundschule von Haupt- und Realschule sowie die Schulverbünde von Grundschulen seien geeignete Mittel, um wohnortnahe und qualitative Schulen zu erhalten.

Unser Foto zeigt v. l. n. r. die CDU-Landtagsabgeordneten Werner Lohn und Klaus Kaiser sowie den CDU-Kreisvorsitzenden Bernhard Schulte-Drüggelte MdB.