Der Winter-Orkan Kyrill hat vor einem Jahr nicht nur in den nordrhein-westfälischen Wäldern zerstörerische Wirkung entfaltet.Vielmehr hat es in der Folge auch erhebliche Schäden an den Landesstraßen gegeben. Für die Reparatur der entstandenen Schäden stellt die Landesregierung nun Geld bereit.
Insgesamt stehen, wie der heimische Landtagsabgeordnete Werner Lohn (CDU) berichtet, laut Maßnahmenkatalog des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen für 51 vordringliche Sanierungsmaßnahmen 23 Millionen Euro bereit. Alle Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr durchgeführt werden.
Werner Lohn freut sich über die Finanzmittel aus dem Kyrill-Programm. "In unseren Kreis fließt die stattliche Summe von insgesamt 2,3 Mio Euro.“
Damit kann die L 776 in Rüthen von der Möhnestraße bis zur Spitzen Warte auf einer Länge von 3,2 Kilometern mit einem Kostenaufwand von 700000 Euro und im weiteren Verlauf zwischen Rüthen und Kallenhardt (3,4 km, Kosten: 700000 Euro) erneuert werden. Weiterhin wird die Landstraße L 856 zwischen Hirschberg und der B 55 (7,3 km, Kosten: 600000 Euro) sowie in Warstein nördlich Lottmannshard bis Hallebach (2,4 km, Kosten: 300000 Euro) saniert.
Lohn abschließend: „Mit dieser Mittelverteilung können wir sehr zufrieden sein. Die Landesregierung hat die richtigen Prioritäten gesetzt.“