CDU Kreisverband Soest

Schülermittwirkung stärken

Die Kreistagsfraktionen von CDU und SPD wollen die Mitwirkungsrechte der Schülerinnen und Schüler von Schulen in der Trägerschaft des Kreises Soest stärken. Dies sieht ein Antrag vor, den die beiden Fraktionen jetzt an den Kreistag richten.

Unser Foro zeigt v. l. n r.: Christian Klespe, Nicola Kieswalter, Karin Adamczewski, Olaf ReenUnser Foro zeigt v. l. n r.: Christian Klespe, Nicola Kieswalter, Karin Adamczewski, Olaf Reen

Mit dem Antrag wird die Kreisverwaltung aufgefordert, ein regelmäßiges Austauschformat zwischen den Schülervertretungen der Schulen in der Trägerschaft des Kreises und der Kreisverwaltung zu etablieren. Diese Treffen sollen ein- bis zweimal im Jahr stattfinden, um den Schülervertretern die Möglichkeit zu bieten, schulbezogene Anliegen direkt mit der Verwaltung zu erörtern. Über die Ergebnisse soll die Verwaltung zeitnah im Ausschuss für Bildung und Integration berichten, heißt es in dem Antrag, den die beiden schulpolitischen Sprecherinnen Karin Adamczewski (CDU) und Nicola Kiesewalter (SPD) initiiert haben.

Die Fraktionsvorsitzenden Olaf Reen (CDU) und Christian Klespe (SPD) machen deutlich, worum es den Fraktionen geht: „Wir wollen Beteiligung, die ankommt. Durch den direkten Draht zur Verwaltung stellen wir sicher, dass die Expertise der Schülerinnen und Schüler dort landet, wo sie operativ umgesetzt wird.“

Die Fraktionen führen aus. ein direktes Austauschformat decke die heterogenen Interessen der verschiedenen Schulformen ab. Schließlich seien neben den Berufskollegs auch unterschiedliche Förderschulen (Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache und geistige Entwicklung) in der Trägerschaft des Kreises.