CDU Kreisverband Soest

Werner Lohn: "Mehr Stimme und Gewicht für den ländlichen Raum!"

Bereich "Sicherheit" im Positionspapier der CDU-Landtagsfraktion von Werner Lohn federführend bearbeitet
Die CDU-Landtagsfraktion in Düsseldorf hat ein Positionspapier "Ländliche Räume - Räume mit Zukunft" erarbeitet und jetzt druckfrisch aufgelegt, für das der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn federführend den Bereich "Sicherheit" bearbeitet hat. Werner Lohn: "Der ländliche Raum wurde unter der alten rot-grünen Landesregierung über Jahre konsequent vernachlässigt. Landesförderung erhielten überwiegend zunächst Problemregionen in den Ballungsräumen Ruhrgebiet und Rheinland. Das wollen wir ändern. Die Förderung muss sich an den tatsächlichen Bedürfnissen und Chancen orientieren. Da steht auch unser Kreis Soest gut da. Schließlich leben 60% der NRW-Bevölkerung im ländlichen Raum, der insgesamt ca. 85 % der Landesfläche ausmacht." Neben der Sicherheitspolitik werden im Positionspapier der NRW-CDU unter anderem Aussagen für die Bereiche Verkehrsinfrastruktur und Mobilität, medizinische Versorgung und Pflege, Informationstechnologie, Landwirtschaft,Natur- und Umweltschutz, ortsnahe Bildung sowie kommunale Finanzen getroffen. Die CDU-Landespolitiker verdeutlichen, dass die Gewährleistung öffentlicher Infrastruktur und Leistungen auf dem Land wegen der größeren Entfernungen und der geringeren Bevölkerungsdichte in der Regel teurer ist, als in der Großstadt. "Wir fordern daher überall dort einen so genannten "Flächenfaktor" zu berücksichtigen, wo es vertretbar und angebracht ist", erläutert Lohn. Als Beispiele für besonders erhöhte Kosten im ländlichen Bereich führt der heimische Landtagsabgeordnete u. a. die Aufrechterhaltung wohnortnaher Krankenhausversorgung, die Bereitstellung von öffentlichen Verkehrswegen und Schulangeboten sowie auch die Finanzbelastung der Kommunen im ländlichen Bereich an. Für den Bereich der Sicherheitspolitik betont Werner Lohn, dass sich die Verknüpfung von Polizei und Kreisverwaltung unter der Führung des Landrates, bzw. der Landrätin im Kreis Soest, bewährt hat. "Wenn die Landratsbehörden in Verwaltung und Führung effektiv zusammen arbeiten, sehe ich mit der CDU die Position der Landräte als bürgernahe Polizeichefs nicht gefährdet,“ bringt Lohn in Erinnerung, dass SPD und Grüne immer noch vor haben, die Polizei im Kreis Soest dem Polizeipräsidium Dortmund einzuverleiben. Darüber hinaus soll es in möglichst vielen Kommunen eine "dezentrale Polizeiwachen-Struktur und eine regional verantwortliche Führungskraft der Polizei" geben, die den Behörden und Institutionen als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Ein neues Personalentwicklungskonzept soll dafür sorgen, dass auch im ländlichen Raum genügend - auch junge- Polizeibeamte für die Sicherheit der Bürger zur Verfügung stehen. "Die Menschen haben im ganzen Land NRW den berechtigten Anspruch auf schnelle polizeiliche Hilfe, nicht nur in absoluten Notsituationen, sondern auch z. B. bei einfachen Verkehrsunfällen und Eigentumsdelikten," beschreibt das CDU-Papier ein wichtiges innenpolitisches Ziel. Abschließend hebt Werner Lohn hervor, dass die CDU als erste Fraktion im Landtag ein derartiges Positionspapier für den ländlichen Raum erarbeitet hat. Es gehe darum,"dem ländlichen Raum mehr Stimme und Gewicht zu geben". Aus diesem Grund werde die Gründung einer 'Akademie Ländliche Räume' vorgeschlagen, die "Plattform und Sprachrohr für alle sein soll, die sich in ländlichen Räumen engagieren und an Zukunftsperspektiven arbeiten." Bezogen auf die aktuelle Diskussion um die von Ministerpräsident Rüttgers zugesagten drei neuen Fachhochschul-Standorte in NRW merkt der heimische Abgeordnete an: "Ein FH-Standort in Lippstadt wäre nicht nur eine Stärkung unseres ländlichen Raumes, sondern würde auch die Attraktivität der gesamtenRegion für die Unternehmen und somit auch für qualifizierte Arbeitskräfte deutlich steigern."