Soest „Der Stimmungswandel in NRW ist unverkennbar,“ stellte Wirtschaftsministerin Christa Thoben jetzt vor der Soest CDU fest. Im Rahmen des Landrats-Wahlkampfes war die Ministerin nach Soest gekommen, um die CDU-Landratskandidatin Eva Irrgang zu unterstützen.
Irrgang würdigte in ihrem Statement die Arbeit der Kompetenz-Zentren im Kreis Soest und besonders des TWS in Soest. Der Technologie- und Wissenstransfer „ist ein wichtiges Projekt unserer regionalen Wirtschaftsförderung. Hier bringen wir Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um innovative Entwicklungen nach vorne zu bringen. Daran müssen wir festhalten und weiterarbeiten,“ kündigte sie an.
Die Landesregierung, so Thoben, wolle „die Stärken stärken.“ Nur so könne die Wirtschaft international wettbewerbsfähig bleiben. „Wir haben ungeheuere Stärken, damit müssen wir wuchern,“ gab sie das Ziel vor. Innovative Unternehmen würden vom Land Unterstützung erhalten, „aber nicht mit der Gieskanne, sondern gezielt.“ Die Mittel zur Wirtschaftsförderung würden im Wettbewerbsverfahren vergeben. Eine neutrale Jury mit Fachleuten aus ganz Deutschland entscheide, wer in den Genuss einer Förderung komme. „Damit vermeiden wir Filz und geben allen eine gerechte Chance.“