CDU Kreisverband Soest

Uhlenberg tritt bei Landtagswahl wieder an

Quelle: Westfalenpost

Auf ein Neues: Eckhard Uhlenberg kandidiert im Mai 2010 erneut für den Landtag — zum siebten Mal. In der Soester Stadthalle erhielt der Werler heute Abend 112 von 116 Stimmen der CDU-Mitglieder aus dem westlichen Kreisgebiet: „Ein Traumergebnis”, freute sich der 61-Jährige.
Bekam ein Traumergebnis: Eckhard UhlenbergBekam ein Traumergebnis: Eckhard Uhlenberg
Natürlich ist die Union stolz darauf, in Uhlenberg nicht nur einen Abgeordneten, sondern auch den Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Düsseldorfer Kabinett zu stellen. Uhlenberg, bei der letzten Wahl mit 52,2 Prozent erfolgreich, spielte diese Karte natürlich aus: „Der Kreis Soest hat einen eigenen Minister, der immer erreichbar ist.” Der Kreisvorsitzende der CDU, Bundestagsabgeordneter Bernhard Schulte-Drüggelte, nannte Uhlenberg „einen, der zu uns gehört” — man sei, untertrieb er, „ein bisschen stolz darauf, dass du es so weit gebracht hast.”
Die Landtagswahl 2010 werde zu einer Richtungsentscheidung, sagte Uhlenberg voraus: Für ihn gebe es „keinen Zweifel”, dass SPD und Linke in Düsseldorf koalieren würden, wenn sie könnten. Er setzte dem die bürgerliche Alternative entgegen: „Wir machen keine ideologische Politik in NRW”, warb er für die Koalition aus CDU und FDP. Deren Erfolge seien die Senkung der Arbeitslosigkeit um 30 Prozent, die Schaffung von 86000 Betreuungsplätzen für Kleinkinder, 205000 Ganztagsplätzen in Schulen, 7000 neue Lehrer, 2400 neue Polizisten bis zum Jahr 2011.
„Der Kreis Soest ist der Gewinner der Landespolitik”, meinte Uhlenberg: Es gebe einen schnellen Draht zu den Ministerien, es würden gezielt kleine und mittlere Betriebe unterstützt, Fördermittel flössen mehr auch in die Region — und selbst das Weihnachtskonzert der Landesregierung würde dauerhaft in Soest stattfinden, lachte er. Ernst räumte er aber auch ein, dass die Auflösung des Versorgungsamtes in Soest „kein Glanzstück” gewesen sei.
Zufrieden ist er, dass es ihm gelungen sei, die Umweltpolitik in NRW auf eine neue Grundlage zu stellen: Umweltpolitik dürfe nicht durch neue Gesetze als Bedrohung verstanden werden, sondern müsse mit den Menschen gemacht werden. Uhlenberg kündigte weitere Bemühungen an, um die Gewässergüte zu verbessern: „Die Bürger haben Anspruch auf sauberes Trinkwasser.” „Wir haben das Problem PFT gelöst”, sagte er — künftig müssten dann auch Spuren von Arzneimitteln aus dem Wasser raus.