CDU Kreisverband Soest

MdB Bernhard Schulte-Drüggelte lobt Engagement der Freiwilligen Feuerwehr

Im Rahmen seiner Sommertour 2010 machte der Bundestagsabgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte am vergangenen Donnerstag gleich zweimal Halt in Erwitte.
Gemeinsam mit der CDU Erwitte informierte er sich im Ingenieurbüro des Brandschutzsachverständigen Bert Wienecke über Sinn und Notwendigkeit dieser Arbeit. Bert Wienecke, einer von gerade einmal 169 staatlich anerkannten Sachverständigen für die Prüfung des Brandschutzes in NRW, zeigte anhand von Videos die Entstehung von Bränden und wies darauf hin, dass bei Zimmerbränden mehr Menschen durch eine Kohlenmonoxidvergiftung ums Leben kämen, als durch Verbrennungen. Daher plädiere er für eine Rauchmelderpflicht als einfache aber wirkungsvolle Maßnahme für vorbeugenden Brandschutz. Er bemängelte, dass der Brandschutz Ländersache sei und die Harmonisierung im Bereich der Brandschutzordnungen noch nicht ausreichend funktioniere.
Im Anschluss informierte sich der Bundestagabgeordnete bei der Freiwilligen Feuerwehr in Erwitte über den abwehrenden Brandschutz. In Erwitte absolvieren 220 aktive Feuerwehrmänner im Schnitt rund 170 Einsätze im Jahr. Stadtbrandinspektor Peter Katz stellte die Räumlichkeiten und die Technik des Löschzugs Erwitte vor. Weiter erläuterte er die anlaufende interkommunale Zusammenarbeit auf Kreisebene im kostenintensiven ABC-Bereich.
Begeistert zeigte sich Bernhard Schulte-Drüggelte über den komplett in Eigenarbeit und durch Spenden finanzierten Ausbau des Einsatzleitwagens sowie eines komplett restaurierten Tanklöschfahrzeuges von 1957.
Bernhard Schulte-Drüggelte lobte das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen Feuerwehr. Angesichts des großen Zeitaufwandes, den man alleine für die Ausbildung zum Feuerwehrmann mitbringen müsse, könne dieses gar nicht oft genug gewürdigt werden.