Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben die CDU-Delegierten aus dem Kreis Soest am Samstag die Vorstandswahlen der CDU-Nordrhein-Westfalen verfolgt. Während Eckhard Uhlenberg knapp die Wahl zum stellvertretenden CDU-Landesvorritzenden verpasste, wurde Petra Vorwerk-Rosendahl aus Werl als Beisitzerin in den CDU-Landesvorstand gewählt.
Uhlenberg fehlten bei über 630 abgegebenen Stimmen gerade einmal 18 Stimmen, um in der Riege der Stellvertreter zu bleiben. „Wir bedauern das, Eckhard Uhlenberg war als Landesvize auch eine gewichtige Stimme im Landesvorstand,“ hieß es aus der Kreis-CDU. Als Präsident des Landestages Nordrhein-Westfalen gehört er aber weiter dem CDU-Landesvorstand an und wird er weiterhin die Interessen der Region im Führungsgremium der Landes-CDU vertreten.
Petra Vorwerk-Rosendahl kandidierte erstmals für den Landesvorstand. „Wir freuen uns, dass sie auf Anhieb als eine der 31 Beisitzer gewählt wurde,“ zeigte sich die CDU erfreut.
Mit der Wahl Norbert Röttgens zum Landesvorsitzenden wurde das Ergebnis der landesweiten Mitgliederbefragung bestätigt. Auch die CDU-Mitglieder hatten mit 57 Prozent mehrheitlich für den Bundesminister gestimmt.
Ein weiterer Mittelpunkt des CDU-Landesparteitages war die Beratung des Leitantrages „Schulvielfalt statt Schuleinfalt“ -schulpolitische Leitsätze der CDU Nordrhein-Westfalen. „Mit dem Leitantrag beginnen wir eine neue Debatte zur Schul- und Bildungspolitik auch im Kreis Soest“, erklärt der CDU Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte. Die fünfzehn teilnehmenden Delegierten der CDU aus dem Kreis Soest waren sich darin einig, dass die CDU dem Einheitsschulkonzept von Rot-Grün eine bessere Alternative entgegensetzt.