CDU Kreisverband Soest

CDU-Kreistagsfraktion: Auch im Kreis Soest den aktiven Schutz von Kindern und Jugendlichen stärken

Kinder und Jugendliche sollen besser geschützt werden, das sieht ein Antrag der CDU-Kreistagsfraktion vor. Mit dem Antrag fordert die CDU das Jugendamt des Kreises auf, ein inhaltliches und strukturelles Konzept zum aktiven Schutz zu erarbeiten. Die Verwaltung soll auch prüfen, ob im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit Bündelungen, z. B. durch die Einrichtung eines gemeinsamen Kinderschutzzentrums möglich sind, so die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion Susanne Schulte-Döinghaus (Geseke) und die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Irmgard Soldat (Werl). Der Antrag soll in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses behandelt werden soll.

Fraktionsvorsitzender Ulrich Häken (Ense) weist darauf hin, dass der Bund Mitte März das „Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen“, das sog. „Bundeskinderschutzgesetz“ beschlossen hat. Die Umsetzung soll zum 1. Januar kommenden Jahres erfolgen. Dadurch kommen Aufgaben auf die Jugendämter zu. Konkret geht es um die Einrichtung von Netzwerken zum Kinderschutz auf örtlicher Ebene, die Verbesserung der elterlichen Erziehungskompetenz schon während der Schwangerschaft und eine weitere Qualifizierung des Schutzauftrages des Jugendamtes bei Kinderwohlgefährdungen. Zudem wird die Jugendhilfe aufgefordert, eine Qualifizierungshilfe der freien Jugendhilfe zu gewährleisten.