Der CDU-Kreisvorsitzende Bernhard Schulte-Drüggelte MdB sieht „Südwestfalen als Land der Ideen“. Dieses Fazit zog der CDU-Kreischef nach einer ausgiebigen Diskussion bei einem Treffen des CDU-Kreisvorstandes und der CDU-Ortsunionen über Südwestfalen und die Regionale 2013. Einleitend hatte Landrätin Eva Irrgang auf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit der fünf südwestfälischen Kreise und Kommunen aufmerksam gemacht.
Sie bezeichnete Südwestfalen als „Klammer ohne die nichts mehr geht“. Südwestfalen sei mittlerweile eine vom Land anerkannte „Gesundheitsregion“. Dies sei Voraussetzung, um bestimmte Fördergelder zu erhalten. Voraussetzung sei aber gewesen, dass sich Südwestfalen zu einer Region zusammengeschlossen habe. Auch die Ausrichtung der „Regionale 2013“ sei nur möglich, weil die südwestfälischen Kreise mittlerweile als einheitliche Region auftreten würden. Die Regionale ist ein Infrastrukturprogramm, mit dessen in den nächsten Jahren rund 200 Millionen Euro in die Region fließen würden.
Der Regionale-Beauftragte des
Kreises Soest, Dr. Jürgen Wutschka, stellte die verschiedenen Regionale-Projekte aus dem Kreis vor. Die Vorhaben würden eine breite Theman-Palette abbilden. Oberthemen seien Bildung, Klimaschutz, regenerative Energien, Stadtneubau und Wirtschaft.
Mehrere Projekte seien in der Entwicklungsphase bereits weit fortgeschritten. Dabei handele es sich um das Automotive Kompetenzzentrum in Lippstadt und Attendorn, um die Salzwelten in Bad Sassendorf, das Westfälische Auenzentrum in Lippstadt, die Adam-Kaserne in Soest und das Hybridkraftwerk in Werl.
Einig war sich die CDU-Spitze, dass die zunehmende Zusammenarbeit in Südwestfalen gerade in Zeiten der Globalisierung wichtig sei. Die Vernetzung ermögliche einen wichtigen Austausch und biete die Gewähr für eine erfolg versprechende Zusammenarbeit.