CDU Kreisverband Soest

Klimaschutz war Thema im CDU-Kreisvorstand

„Ich habe den Eindruck, dass wir im Kreis Soest in Sachen Klimaschutz ziemlich gut aufgestellt und schon vergleichsweise weit sind“, mit diesen Worten fasste der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte die Diskussionsergebnisse der letzten CDU-Kreisvorstandssitzung in KonWerl Zentrum Werl zusammen. Dr. Jörg Scholtes vom Institut für Technologie und Wissenstransfer (TWS) hatte zuvor der CDU-Kreisspitze die verschiedenen Aktivitäten und Maßnahmen im Kreis vorgestellt.


Unser Foto zeigt die Mitglieder des geschäftsführenden Kreisvorstandes vor dem KonWerl Zentrum mit Dr. Jörg Scholtes (2.v.r.)Unser Foto zeigt die Mitglieder des geschäftsführenden Kreisvorstandes vor dem KonWerl Zentrum mit Dr. Jörg Scholtes (2.v.r.)

Der Referent stellte zunächst zwei wichtige Gründe für den verstärkten Klimaschutz vor: Die fossilen Energien seien nicht unendlich vorhanden und der Klimawandel bringe eine Vielzahl von Schäden mit sich. Vor allem auf zwei Wegen könne dem zunehmenden Klimawandel begegnet werden. Der verstärkte Einsatz Erneuerbarer Energien und Energieeinsparungen müssten gleichzeitig verfolgt werden.

Schon heute würde insbesondere in Anröchte, Möhnesee, Welver und Ense sehr viel regenerative Energie erzeugt. Dies erfolge vor allem durch die Nutzung von Windenergie, Photovoltaik, Biomasse und auch Wasserkraft. In Anröchte und Ense würden mittlerweile so viel erneuerbare Energien produziert, wie in den Orten an Strom verbraucht würde.

Ein wichtiger Aspekt, so Dr. Scholtes, sei eine intensive Öffentlichkeitsarbeit. Dabei denkt er an Informationen in örtlichen Bürgerservice und Beratungen. Auch interkommunale Zusammenarbeit kann er sich vorstellen, beispielsweise bei der Beschaffung ökologischer und energiesparender Produkte.

Als konkrete Ziele für den Kreis nannte er die Reduzierung der CO2-Emmissionen im Bereich der Industrie um mehr als die Hälfte bis zum Jahr 2020. Der größte Produzent von CO2-Emissionen seien allerdings die privaten Haushalte. Hier sieht er eine Reduzierung um ein Viertel als realistisches Ziel an.