CDU setzt sich für verbessertes Bioabfall-Verwertungskonzept ein
Die CDU-Kreistagsfraktion möchte, dass das Verwertungskonzept für Bioabfälle weiterentwickelt wird. Dies soll insbesondere mit Blick auf den Klima- und Ressourcenschutz erfolgen. Einen entsprechenden Antrag an den Kreisausschuss hat jetzt Fraktionschef Ulrich Häken bei der Kreisverwaltung gestellt. Der Antrag soll in der nächsten Sitzung des Kreisausschusses behandelt werden.
„Durch den Einsatz von Vergärungsverfahren soll die über die Biotonne erfasste Biomasse nicht nur stofflich, sondern auch energetisch genutzt werden. Das Abfallwirtschaftskonzept des Kreises soll unter Einbeziehung der drei Kompostierungen in Anröchte, Soest und Werl weiterentwickelt werden“, heißt es wörtlich in dem Antrag. Dabei sollen die kreisweit anfallenden Bioabfallmengen gebündelt werden, um eine energieeffiziente und wirtschaftliche Auslastung der Vergärungsstufen zu erreichen.
Häken legt großen Wert darauf, dass bei der schrittweisen Entwicklung und Umsetzung Gebührenerhöhungen vermieden werden. Gregor Dolle, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, fordert ergänzend die Berücksichtigung der Entwicklung eines optimierten Anlagekonzeptes für die Bioverwertung bei der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH (ESG).