CDU Kreisverband Soest

Mit Klima- und Energiekonzept fast die Hälfte C02-Emissionen sparen

Die aktuelle Klimadiskussion, vor allem die schmerzhaft spürbaren Preiserhöhungen für Gas und Heizöl und immer neue Preisspiralen bei Diesel und Benzin schaffen dringenden Handlungsbedarf. Erforderlich sind nach Auffassung des CDU-Kreistagsmitgliedes Dieter Nolte (Geseke) Energieeinsparmaßnahmen und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.


Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat mit seinen Kliniken, Schulen, Verwaltungen, Jugendheimen und Museen über 1500 Gebäude in seiner Bewirtschaftung, erläutert Nolte, der Mitglied in der Landschaftsversammlung, dem Westfalenparlament, ist. Nach seiner Auffassung ist es richtig, jetzt die Ziele richtig zu festzulegen und dabei bewährte Aktivitäten des bereits 1987 beschlossenen LWL-Energiekonzeptes mit neueren Ansätzen zu ergänzen.
Neben dem aktuellen Energiebericht über die Emissionen und Kosten der umfangreichen LWL-Liegenschaften liegt für den Einstieg in die parlamentarische Beratung in der Landschaftsversammlung das neue, energiepolitische Konzept zur nachhaltigen Reduzierung von Verbrauchskosten und CO2-Emissionen vor.
Die CDU erwartet eine breite parlamentarische Zustimmung, da das vorgelegte Konzept nicht nur sehr umfangreich und durchdacht ist, sondern auch schlüssig die einzelnen Zielsetzungen darstelle.
Das LWL-Klimaschutzziel aus dem Jahre 1987 mit einer Einsparung von 45 Prozent der C02-Emissionen bis 2020 fortzuschreiben und zu verstärken, sei schon sehr ehrgeizig und bedürfe erheblicher Anstrengungen, meint Nolte. Immerhin werde damit das bereits schon ehrgeizig formulierte Ziel der Bundesregierung für den Zuständigkeitsbereich des LWL um weitere 5 Prozent Einsparung angehoben.
Dieter Nolte, Sprecher der CDU im zuständigen Ausschuss des Westfalenparlaments, sieht auch für die Energiebewirtschaftung der Kreisgebäude und der kommunalen Einrichtungen im Kreis Soest eine Reihe von brauchbaren Anregungen im LWL-Energiekonzept.
„Von guten Beispielen lernen und bereits gesammelte Erfahrungen sowie die Informationsaustauschmöglichkeiten unter den Verwaltungen pflegen, hilft Kosten zu sparen und Umweltentlastungseffekte zu erreichen, “ so Dieter Nolte, beides sei dringend nötig.