Neuer CDU-General feierte bei der Kreis-CDU Premiere
Er verglich die CDU mit einem Dampfer, der bei der Landtagswahl „eine volle Breitseite abbekommen hat und jetzt im Trockendock liegt. Wir müssen einiges reparieren“ und kündigte an, er wolle den „Instrumentenkasten der Kommunikation der CDU-NRW überprüfen“. Meinungsbildung innerhalb der CDU müsse wieder mehr „von unten nach oben, statt von oben nach unten“ erfolgen.
Nach den Sommerferien wolle er alle 54 Kreisgeschäftsstellen und Kreisvorstände im Land besuchen. Dabei gelte es Themen zu „sammeln, verdichten, bewerten und zu entscheiden. Wir werden Themenschwerpunkte bilden, die mit der Akzeptanz der Basis versehen sind. Durch Schärfung des Profils werden die CDU-Positionen deutlicher erkennbar.“
Bodo Löttgen kommt aus dem Oberbergischen Kreis. Er ist tief in der Kommunalpolitik verwurzelt. Von 1999 bis 2010 war er Mitglied im Rat der Gemeinde Nümbrecht und seit 2009 gehört dem Kreistag des Oberbergischen Kreises an. Mitglied des Landtages war er von 2005 bis zur letzten Landtagswahl. Der 53-Jährige gelernte Kriminalkommissar bezeichnete „unbedingte Verlässlichkeit und unbegrenztes Vertrauen in das Team“ als eine Idealvorstellung für seine Arbeit in der CDU-NRW. Das seien auch die Eigenschaften, die bei seiner früheren Tätigkeit als Personenschützer, u.a. für den damaligen Bundesfinanzminister Gerhard Stoltenberg, eine Grundvoraussetzung waren.