CDU Kreisverband Soest

CDU-Kreistagsfraktion sieht sich in Sachen „Verbraucherberatung“ bestätigt

Unser Bild zeigt die Besucher vor dem Rathaus Soest, wo derzeit noch die Verbraucherberatungsstelle Soest anzutreffen ist.Unser Bild zeigt die Besucher vor dem Rathaus Soest, wo derzeit noch die Verbraucherberatungsstelle Soest anzutreffen ist.

Bisher ist die Verbraucherberatungsstelle in Soest eher ein „Ableger“ des Büros der Verbraucherberatung in Lippstadt, mit weniger Öffnungszeiten. Doch schon im November wird sich das ändern und die Verbraucherberatungsstelle Soest mit erweiterten Öffnungszeiten vor Ort präsent sein. Dies erfuhren jetzt Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion im Rahmen ihres Sommertermins bei der Verbraucherberatungsstelle Soest.

Im Frühjahr hatte der Kreistag, nicht zuletzt auf Betreiben der CDU-Fraktion, beschlossen, die bisherige Verbraucherberatung in Soest aufzuwerten und die Öffnungszeiten auszubauen. Matthias Arkenstette, Mitglied der Geschäftsleitung der Verbraucherzentrale NRW, überbrachte die Mitteilung. Begleitet wurde er u.a. von Hilde Becker, die derzeit die Leitung des Büros in Lippstadt inne hat und ab November dann für beide Büros im Kreis zuständig sein wird. „Damit können jetzt die Bürger des gesamten Kreises ortsnah und umfassend beraten werden. Das war von Anfang an unser Ziel“, zeigt sich CDU-Fraktionschef Ulrich Häken zufrieden.

Die Verbraucherberater führten aus, dass bei der „Internet- und Telefonabzocke“ ein Rückgang zu verzeichnen sei, gleichzeitig aber der Beratungsbedarf bei Fragen des „Urheberrechts und Verträgen aus dem Bereich Telekommunikation“ zunehmen würde.

Es sei schwer zu errechnen, welche Kosten den Ratsuchenden mit Unterstützung der Verbraucherberatung erspart blieben. Aber für das letzte Jahr ließen sich konkret mindestens 92.000 Euro nachweisen, hinzu kämen die Ersparnisse der Anfragenden, die sich lediglich einen Tipp für ihr weiteres Vorgehen holen würden. Zudem würden Bürger viel Geld sparen, da die Verbraucherberatung in vielen Fällen auf unseriöse Angebote hinweise und sie somit gewarnt seien. „Das ist Geld, das sonst an unseriöse Firmen, die weit weg vom Kreis Soest sind, fließen würde. Jetzt bleibt es bei den Menschen vor Ort und kann nun hier vor Ort ausgegeben werden“, macht die zuständige Fachpolitikerin der CDU-Kreistagsfraktion, Angelika Cosmann, deutlich.