Werner Lohn: Ländlichen Raum beim Mobilfunk nicht abhängen
Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn, kritisiert den schleppenden Ausbau des neuen Mobilfunkstandards LTE in einigen Regionen des Landes. Vor allem Südwestfalen und auch der Kreis Soest seien hier erheblich betroffen. Lohn: „Ich erwarte von den Mobilfunkunternehmen sowie von den zuständigen Genehmigungsbehörden rasches Handeln, damit die weißen Flecken bei LTE endlich verschwinden und wir zu einer wirklichen flächendeckenden Versorgung kommen.“
LTE sei hervorragend für Regionen geeignet, die nur unzureichend über Breitband DSL-Kapazitäten verfügen, wo auch ein Kabel-TV-Anschluss fehlt und der Ausbau des Leitungssystems mit Fiberglas unwirtschaftlich sei. Umso wichtiger wäre es, den Ausbau von LTE voranzutreiben, so der Unionspolitiker. Viele Unternehmen seien auf gute Datenverbindungen angewiesen.
Lohn sieht auch Staatssekretär Becker in der Pflicht: „Was nützt uns ein Staatssekretär, der die Zuständigkeit für den Ländlichen Raum zwar im Namen trägt, aber nicht danach handelt?“
Werner Lohn: "Ein großer Vorteil beim LTE Netz ist, dass verschiedene Frequenzen genutzt werden können. Dank der hohen Bandbreite sind sehr hohe Datenübertragungsraten möglich. Zusätzlich soll die Störanfälligkeit niedrig sein und die Latenzzeit, also die Zeit zwischen Mausklick und dem Eintreffen der ersten Daten, deutlich reduziert werden. Damit ermöglicht das LTE Netz den schnellen Transport hoher Datenmengen. So kann über das LTE Netz beispielsweise die Realisierung von Videokonferenzen und Teamwork erleichtert werden. Auch im mobilen Internet können aufwändige Anwendungen wie Spiele, Musik und Filme leichter als bisher genutzt werden."