Brückenschäden im Kreis Soest: Anröchte, Geseke, Erwitte, Rüthen, Soest und Wickede betroffen
Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn verlangt, dass seitens der Rot-Grünen Landesregierung nun endlich in einem transparenten Verfahren zügig festgelegt wird, welche Brückensanierungsprojekte im Kreis Soest zuerst angegangen werden müssen. Bisher liegen hierzu keine Informationen vor.
Im Kreis Soest sind laut der vorgelegten Liste des folgende Brückenbauwerke betroffen:
- Gemeinde Anröchte: Autobahn 44; B 55/A 44 -AK Erwitte-Anröchte (Spannbeton, Länge: 65,19 m; zuständig ist die Straßen.NRW Niederlassung Hamm)
- Stadt Geseke/Eringerfeld: Autobahn 44; A 44/Talbrücke Westerschledde (Spannbeton, Länge: 197,16 m; zuständig ist die Straßen.NRW Niederlassung Hamm)
- Stadt Erwitte, Stadt Rüthen/Westereiden: Autobahn 44; A44/Talbrücke Pöppelsche (Spannbeton; Länge: 225,32m; zuständig ist die Straßen.NRW Niederlassung Hamm)
- Stadt Soest/Ostönnen: Autobahn 44; A 44/Talbrücke Ostönner Bach (Spannbeton; Länge: 210,00 m; zuständig ist die Straßen.NRW Niederlassung Hamm)
- Gemeinde Wickede (Ruhr): Bundesstraße 63; B 63 über Ruhr (Spannbeton; Länge: 110,50 m; zuständig ist die Straßen.NRW Niederlassung Sauerland-Hochstift)
„Laufende Planungsverfahren müssen beschleunigt werden, damit die maroden Brücken im Kreis Soest zügig erneuert oder ersetzt werden können. Und für die Planungen ist das Land und nicht der Bund zuständig“, erklärt Lohn.
Außerdem verlangt Lohn Klarheit darüber, für welche Brückenbauwerke im Kreis Soest in absehbarer Zeit noch mit Beschränkungen zu rechnen ist.
Laut NRW-Verkehrsministerium gibt es in NRW insgesamt 375 Brücken, die saniert werden müssen. Für die nächsten zehn Jahre belaufen sich die veranschlagten Kosten auf 3,5 Milliarden Euro.