CDU Kreisverband Soest

CDU lehnt Fracking ab

Wasser hat für die CDU höchste Priorität

Die Kreis-CDU lehnt Fracking eindeutig ab, dies ist das Ergebnis einer intensiven Diskussion im CDU-Kreisvorstand. Bei Fracking geht es darum Wasser und ein chemisches Gemisch in das Erdreich zu pressen, um Gasvorkommen zu erschließen. Das Verfahren ist aus Gründen des Wasser- und Umweltschutzes stark umstritten.


Bernhard Schulte-Drüggelte MdBBernhard Schulte-Drüggelte MdB

Welvers Bürgermeister Ingo Teimann hatte die Diskussion angestoßen und von politischen Initiativen seiner Heimatgemeinde berichtet. Er wies auf die Befürchtungen in der Bevölkerung hin, dass vom Fracking eine starke Gefahr für das Grund- und Trinkwasser ausgehe.

Bis heute, so die Kreis-CDU, seien die langfristigen Folgen des Frackings nicht erforscht. Gefährdungen könnten nicht ausgeschlossen werden. Der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte machte deutlich, dass bei Fracking das Bergrecht gelte. Das geltende Recht reiche aber nicht aus und müsse durch wasserrechtliche Regeln sowie eine Öffentlichkeitsbeteiligung ergänzt werden. Das Fracking müsse in Trinkwasserschutzgebieten verboten werden. In allen anderen Fällen müsse es zwingend eine Umweltverträglichkeitsprüfung geben. Zudem forderte er ein Vetorecht für die Wasserbehörden.

„Solange keine ausreichend fundierten wissenschaftlichen Kenntnisse zu den möglichen Auswirkungen von Fracking vorliegen, dürfen keine Fakten geschaffen werden“, unterstrich Bernhard Schulte-Drüggelte und ergänzte: „Für uns hat die Sicherheit des Wassers höchste Priorität“.