CDU Kreisverband Soest

CDU-Kreistagsfraktion sieht in Familienberatung eine wichtige Aufgabe

„Die CDU-Kreistagsfraktion schätzt und unterstützt ihre Arbeit“, mit diesen Worten dankte der Vorsitzende der CDU-Kreistagfraktion Ulrich Häken (Ense) Paul Piepenbreier von der Katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung für die Vorstellung der Arbeit der Beratungsstellen im Kreis Soest. Der Kreis unterstützte die Einrichtung finanziell. Auch deshalb interessiere sich die CDU-Fraktion für die Arbeit, so Häken. Einig waren sich die Fraktionsmitglieder: „Das ist gut angelegtes Geld.“

Die Familienberatung, so Piepenbreier, sei im Kreis in Lippstadt, Soest und Werl vertreten. Im Jahr 2012 hätten über 3.100 Beratungen stattgefunden. „Das zeigt, der Bedarf ist da. Wir helfen Frauen, Männern und Familien die in für sie existenzielle Krisen geraten sind und bieten professionelle psychologische Unterstützung an.“ Der Referent erläuterte die Ziele der Beratungsstellen: „Wir wollen helfen, dass Menschen, die in Krisen geraten sind, diese Krisen konstruktiv lösen oder mit nicht behebbaren Belastungen leben können. Zudem möchten wir helfen, dass Ratsuchende so ein höheres Maß an persönlicher Entfaltungs-, Beziehungs- und Partnerschaftsfähigkeit erreichen können“.Vier Grundvoraussetzungen nannte Paul Piepenbreier für eine erfolgreiche Beratung. Sie müssten vertraulich, kostenfrei, freiwillig und am Anliegen orientiert sein.
Auf Nachfrage erläuterte er, dass es schwierig sei, konkrete Daten für eine Messung von erfolgreicher Beratung zu ermitteln. „Wir merken aber, dass viele Menschen aufgrund persönlicher Empfehlungen zu uns kommen.“ Das spreche für die Arbeit der Beratungsstellen, stellte Paul Piepenbreier abschließend fest.