CDU Kreisverband Soest

CDU-Landtagsabgeordneter Werner Lohn: Aufklärungsquote bei Einbrüchen im Kreis Soest erschreckend niedrig

Aufklärungsquote beträgt nur 17,61 Prozent

Der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn aus Geseke-Langeneicke kritisiert die niedrige Aufklärungsquote bei Einbrüchen im Bereich der Kreispolizeibehörde Soest. „Unter der rot-grünen Landesregierung haben Einbrecher zunehmend leichtes Spiel. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Kreis Soest leisten gute Arbeit, haben jedoch unter unzureichenden Rahmenbedingungen zu leiden. Folge: Die Aufklärungsquote im Bereich der Kreispolizeibehörde Soest beträgt nur 17,61 Prozent; der Landesdurchschnitt hingegen liegt sogar bei nur 13,8 % in 2012. Das ist erschreckend niedrig“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete und gelernte Kriminalhauptkommissar.


Besonders dramatisch sind aus Lohns Sicht die Kriminalitätszuwächse bei den Wohnungseinbrüchen: Deren Zahl ist im Kreis Soest seit 2010 von 90 auf 146 in 2012 angestiegen; in ganz NRW ist die Zahl der Wohnungseinbrüche um fast 10.000 angestiegen – dies bedeutet alleine im letzten Jahr einen Anstieg um 7,5 Prozent landesweit.

Viele Bürgerinnen und Bürger seien deshalb massiv verunsichert. „Einbrüche in die Privatsphäre der eigenen Wohnung führen bei vielen Betroffen zu einem Trauma, das lange Zeit verarbeitet werden muss. Der Hinweis von Innenminister Jäger, man solle seine Wohnung gut sichern, wachsam sein und im Notfall den Notruf 110 wählen, wirkt da geradezu hilflos. Dieser Ratschlag ist eine Binsenweisheit, aber kein innenpolitisches Konzept“, sagt Lohn.

Nach Ansicht des CDU-Landtagsabgeordneten ist es äußerst besorgniserregend, wenn der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in NRW davon spricht, dass Wohnungseinbrüche in NRW ein „nahezu risikoloses Verbrechen“ seien, und einen stärkeren Polizeieinsatz fordert.

Werner Lohn: „Anstatt Großrazzien vor laufender Kamera oder fragwürdige Blitzmarathons zu veranstalten, muss der Innenminister die Polizei in ihren Kernaufgaben stärken. Das sind Kriminalprävention, Gefahrenabwehr und Strafverfolgung. Doch stattdessen bürdet Herr Jäger den Beamten personal- und zeitaufwändige PR-Gags sowie immer mehr Verwaltungstätigkeiten auf. Hier muss er im Sinne der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger schleunigst eine Kurskorrektur vornehmen.“