Unserem Land geht es sehr gut. Das gibt den Menschen Sicherheit
„Meine ausländischen Gesprächspartner sagen mir immer, sie würden gerne die Probleme ihres Landes mit denen Deutschlands tauschen“, lautete eine der pointierten Aussagen von Philipp Mißfelder bei einer Veranstaltung der CDU Lippstadt. Mißfelder gehört dem Deutschen Bundestag an und ist Bundesvorsitzender der Jungen Union. Er war nach Lippstadt gekommen, um seinen Abgeordnetenkollegen Bernhard Schulte-Drüggelte im Wahlkampf zu unterstützen. Auch Schulte-Drüggelte stellte einleitend fest: „Unserem Land geht es sehr gut. Das gibt den Menschen Sicherheit.“
In seiner Begrüßung hatte der Lippstädter CDU-Vorsitzende darauf hingewiesen, dass die Christdemokraten in Lippstadt den Dialog der Generationen intensivieren wollen. „Der Generationendialog ist wichtig.“ Jung und Alt seien Teile unserer Gesellschaft, der Zusammenhalt sei wichtig.
Mißfelder rief in Erinnerung, dass „es uns heute gegenüber Früher gut seht, auch gegenüber anderen Staaten geht es Deutschland gut.“ Schnell war er beim Stichwort Geld und warb für mehr Generationengerechtigkeit. „Der Staat muss mit dem Geld auskommen, das er einnimmt. Wenn wir heute mehr Geld ausgeben als wir einnehmen, leben wir auf Kosten der künftigen Generationen.“ Eine solche Politik lehne er ab, deshalb sei es gut, dass der Bund mittlerweile einen nahezu ausgeglichenen Haushalt habe.
Auch auf die Entwicklung der Strompreise und die Energiewende ging der Gast ein. „Die Strompreise sind für mich eine neue soziale Frage.“ Energie müsse auch in Zukunft für die Menschen bezahlbar sein. Auch der Fachkräftemangel war Thema seines Vortrages. Beispielhaft ging er auf die Frage ein, wie er gelingen könne, auch künftig genügend Ärzte zu haben. Ein Medizinstudium koste dem Staat viel Geld und wer in Deutschland ein kostenloses Medizinstudium absolviere solle verpflichtet werden, längere Zeit in Deutschland als Arzt zu arbeiten.
Abschließend rief Mißfelder dazu auf, zur Wahl zu gehen und beide Stimmen der CDU zu geben. „Wir dürfen nicht denken, die Wahl wäre ohnehin schon entscheiden. Es wird knapp. Entscheidend sind die kommenden Wochen.“