CDU Kreisverband Soest

CDU-Kreistagsfraktion will leistungsstarke Feuerwehren

Interkommunale Zusammenarbeit der Feuerwehren wird begrüßt

Die CDU-Kreistagsfraktion unterstützt den Weg der Feuerwehren, die interkommunale Zusammenarbeit der Feuerwehren der Gemeinden und Städte des Kreises zu verstärken. „Es gibt Fahrzeuge und Geräte, die bei manchen Einsätzen absolut notwendig, aber auch so teuer sind, dass eine Zusammenarbeit der Feuerwehren hier sinnvoll ist, ist erkennbar“, macht Timo Zimmermann, CDU-Sprecher im Ausschuss für Rettungsangelegenheiten, deutlich.
Kreisbrandmeister Thmoas Wienecke (2.v.l.) war zu Gast bei der CDU-Kreistagsfraktion. Weiter auf dem Foto v.l.n.r.: Michael Luig, Ulrich Häken und Timo Zimmermann.Kreisbrandmeister Thmoas Wienecke (2.v.l.) war zu Gast bei der CDU-Kreistagsfraktion. Weiter auf dem Foto v.l.n.r.: Michael Luig, Ulrich Häken und Timo Zimmermann.
Diesen Weg will die CDU konsequent weitergehen und unterstützen, unterstreicht Michael Luig, CDU-Kreistagsmitglied und Vorsitzender des Ausschusses für Rettungsangelegenheiten. Schon in der jüngeren Vergangenheit haben sich die Feuerwehren in einigen Bereichen zusammengetan, wie beim Atemschutzverbund und bei den ABC-Einheiten (Gefahrguteinheiten). Die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren ist dadurch nicht geschmälert, sondern gestärkt worden. Die Ersparnisse z.B. auf dem ABC Sektor ergeben Kreisweit ca. 1,2 Millionen Euro. Wirtschaftlich, aber auch einsatztaktisch ist dieser Weg der Richtige. Kreisbrandmeister Thomas Wienecke hatte zuvor in einer Fraktionssitzung für die Anschaffung eines „Abrollbehälters Strom“ geworben. „Heute diskutieren die Experten nicht mehr, ob, sondern wann es zu einem großflächigen Stromausfall kommt“, skizzierte Wienecke. Schon nach kurzer Zeit würden wesentliche Teile des öffentlichen und privaten Lebens brachliegen. Dabei sei der Stromausfall für die privaten Haushalte noch ein eher kleines Problem. Problematisch würde das Zusammenbrechen der öffentlichen Versorgung, wie z.B. bei Verwaltungen, Altenheime, Kliniken, Dialysezentren und Krankenhäuser. „Wenn wir für den nicht unwahrscheinlichen Fall gewappnet sein wollen, benötigen wir den Abrollbehälter Strom, um als Katastrophenschutzbehörde dann punktuell handeln und helfen zu können“. Es sei aber sinnvoll, Vorsorge durchzuführen. Diese Vorsorge müssen alle private Einrichtungen (Altenheime, Kur – Kliniken usw.), Gemeinden und Städte sowie der Kreis mit gezielten Anschaffungen und Koordinationsmaßnahmen begleiten. Mit dieser Investition eines Abrollbehälters für ca. 250.000 Euro kommt der Kreis seiner Aufgabe nach. Fraktionsvorsitzender Ulrich Häken dankte zunächst der Feuerwehr für ihren Einsatz und versprach: „Die CDU steht hinter den Plänen der Feuerwehr, deshalb ist es für uns selbstverständlich, dem Ansinnen der Feuerwehr zu entsprechen und die Finanzierung des Abrollbehältnisses Strom sicherzustellen.“