Wir wollen das Ehrenamt stärken und nicht immer mehr gängeln, so die CDU-Kreisfraktion zu der erneuten Initiative, sich mit den Schützenvereinen im Kreis Soest auszutauschen. Bei einem gemeinsamen Gespräch Anfang März wolle man vor der bald beginnenden Schützenfestsaison von den Vertretern der Dachverbände hören, wo es noch klemmt.
Bekanntlich hatte sich die Kreis CDU in den letzten Monaten verstärkt darum bemüht, die rechtlichen Bestimmungen, die insbesondere durch die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg entstanden sind, für die Vereine vor Ort noch handhabbar zu machen. Überprüfung von Schießständen, Sicherheitskonzepte und andere Themen wurden besprochen. Aktuell kommt die Initiative des grünen Umweltministers dazu, der bei Festen dazu führen könnte, dass Schallschutzgutachten beigebracht werden müssen. Fraktionschef Ulrich Häken, sowie der Vorsitzende des Ausschusses für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen im Kreis Soest, Michael Luig, wollen sich dafür stark machen, dass den vielen ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern nicht noch weitere Arbeit und Kosten aufgebürdet werden. Und der CDU-Sprecher im Fachausschuss, Timo Zimmermann, sieht das ganze Ehrenamt in Gefahr: „Wenn immer weiter an den behördlichen Vorschriften gedreht wird, brauchen wir uns nicht wundern, wenn bald kein normales Vereinsmitglied für eine Vorstandstätigkeit zu gewinnen ist.“