CDU Kreisverband Soest

Ein starkes Zeichen für Westfalen

Historische Sitzung der westfälischen Regionalräte

"Aus Westfalen darf kein Restfalen werden. Westfalen muss in NRW gleichberechtigt neben dem Ruhrgebiet und dem Rheinland stehen," fordert CDU-Regionalratsmitglied Guido Niermann aus Soest. Erstmals trafen sich die Regionalräte Arnsberg, Detmold und Münster zu einer gemeinsamen Sitzung. In Münster verabschiedeten die drei Regionalräte ein 11-Punkte -Positionspapier.
Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Ilona Lange, Dirk Lönnecke, Eva Irrgang, Guido Niermann und Werner Lohn.Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Ilona Lange, Dirk Lönnecke, Eva Irrgang, Guido Niermann und Werner Lohn.
Darin beschreiben die Regionalräte wichtige Aufgaben für die künftige Entwicklung Westfalens. So fordern sie eine flächendeckende und leistungsfähige Breitbandversorgung, die Sicherung der medizinischen Versorgung und eine bedarfsgerechte Infrastruktur. An der vielfach als historisch bezeichneten Tagung nahmen als Gäste auch Landrätin Eva Irrgang, die Hauptgeschäftsführerin der IHK Arnsberg Ilona Lange, der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn und Kreisdirektor Dirk Lönnecke teil. Lange wies bei der Sitzung in einem Statement auf die besondere wirtschaftliche Stärke Westfalens hin. Am Rande der Sitzung waren sie sich mit Niermann einig, dass das Land die drei westfälischen Regionen Südwestfalen, Ostwestfalen und Münsterland nicht benachteiligen dürfe. So sei im zweiten Entwurf des Landesentwicklungsplans (LEP) zwar von den "Metropolregionen" Ruhrgebiet und Rheinland die Rede, Westfalen wurde aber mit keinem Wort erwähnt. Mittlerweile hat sich die Landesregierung dem Druck aus Westfalen gebeugt und angekündigt, Westfalen ausreichend zu berücksichtigen. In jedem Regierungsbezirk gibt es einen Regionalrat, der aus kommunalen Vertretern aus den Kreisen des jeweiligen Regierungsbezirks besteht. Die Mitglieder der Regionalräte werden von den Kreistagen gewählt.