CDU Kreisverband Soest

Jörg Blöming kandidiert für den Landtag

Die CDU im Ostkreis hat entschieden: Jörg Blöming wird bei der Landtagswahl am 17. Mai im kommenden Jahr der Kandidat der Christdemokraten sein. Bereits nach dem ersten Wahlgang konnte CDU-Kreisvorsitzender Ansgar Mertens dem Erwitter zu seiner Nominierung gratulieren. Mertens hatte zuvor 380 Mitglieder zu der Wahlkreis-Mitgliederversammlung begrüßen.
Jörgf Blöming und Ansgar MertensJörgf Blöming und Ansgar Mertens
Für den 44-Jährigen Blöming votierten 197 der 380 anwesenden Mitglieder. Franz Gausemeier erhielt 62 Stimmen, Sven Rehborn 60, Markus Patzke 43, Wolfgang Schneider 16 und Christian Aunitz kam auf 2 Stimmen. Jörg Blöming soll damit die Nachfolge des bisherigen CDU-Landtagsabgeordneten Werner Lohn, der sich nicht mehr um ein Mandat im Landtag bewerben wird, antreten.

Der jetzt gewählte Kandidat ist Diplom-Verwaltungswirt (FH) und zur Zeit als Aufgabenbereichsleiter in der Stadtverwaltung Erwitte tätig. Erste politische Erfahrungen sammelte er in der Jungen Union in Erwitte und auf Kreisebene. Seit 1994 ist er Mitglied der CDU, dem CDU-Kreisvorstand gehört er seit 16 Jahren an, aktuell ist er Pressesprecher der Kreis-CDU. In einer kämpferischen Rede machte er deutlich, worum es ihm geht: „Mein Anliegen ist es, dass die ländlichen Regionen nicht weiter benachteiligt werden. Für mich steht unsere Heimat an erster Stelle. Sie soll die Unterstützung erhalten, die sie verdient.“

In der Diskussion um die Ortsumgehungen der B 55 will er nicht aufgeben. „Ich werde am Ball bleiben und für unsere Interessen kämpfen. Bei der ganzen Diskussion um Umgehungsstraßen frage ich mich immer wieder: Sind Tiere eigentlich schützenswerter als Menschen?“ Weitere Themen, die ihm „besonders am Herzen liegen“, sind die Stärkung der Infrastruktur, eine ortsnahe Bildung, der Ausbau der Digitalisierung und die Wirtschaftspolitik.

Auch auf die Innere Sicherheit ging er ein. Die Kriminalitätsrate nannte er „besorgniserregend“ und die Zahl der Wohnungseinbrüche nehme zu. Mit Innenminister Jäger ging er hart ins Gericht: „Hier kapituliert Jäger. Dabei ist Sicherheit eine Staatsaufgabe. Anstatt Blitzermarathon brauchen wir verstärkte Verbrechensbekämpfung.“ Weiter sprach er die Themenfelder Landwirtschaft, Landesnaturschutzgesetz, Windkraft und die medizinische Versorgung an.