CDU Kreisverband Soest

Kommunal-Soli 2017: Rot-grüne Zwangsabgabe belastet die Stadt Erwitte im kommenden Jahr erneut mit rund 327.000 Euro

Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn (Geseke-Langeneicke) und der CDU-Landtagskandidat Jörg Blöming (Erwitte) benennen nach einer ersten Simulationsrechnung die drohenden Zahlungen für die Stadt Erwitte für den „Kommunal-Soli" der rot-grünen Landesregierung im nächsten Jahr:

„Rot-Grün will auch im kommenden Jahr die Stadtkasse von Erwitte mit einem Betrag in Höhe von 326.947,89 Euro plündern. Ein solcher kommunaler Beitrag ist ungerecht, undurchdacht und unverantwortlich. Die Landesregierung zwingt der Stadt Erwitte eine zusätzliche Belastung auf, die kaum noch zu verkraften ist und die Finanzsituation und die Lebensverhältnisse bei uns vor Ort bedroht. Mit dem Kommunal-Soli wird die prekäre Finanzsituation in den Kommunen deutlich verschlimmert, anstatt eine wirkliche Verbesserung der Kommunalfinanzen zu bewirken," erklären die beiden CDU-Politiker.
Im vierten Jahr wird nunmehr der „Kommunal-Soli" zur Finanzierung des sogenannten Stärkungspaktes für finanzschwache Kommunen von der rot-grünen Landesregierung beschlossen. Im kommenden Jahr müssen nun 86 Kommunen den Soli kofinanzieren. Mit dem Kommunal-Soli würden in ganz NRW gerade diejenigen Kommunen bestraft, die in den vergangenen Jahren nachhaltig gewirtschaftet und enorme Sparanstrengungen unternommen hätten.

„Dabei gibt es kaum ‚reiche‘ Kommunen in NRW, die diese Zusatzbelastung verkraften können", sagt Lohn. Das zeige sich auch an der Finanzsituation der 87 Kommunen, die im Jahr 2015 für den Soli zahlen müssten: Allein 19 Kommunen befinden sich selbst in der Haushaltssicherung. Nur sechs Kommunen haben wirklich ausgeglichene Haushalte.

„Bei Rot-Grün ist der, der spart, der Dumme!", erklärt der Erwitter CDU-Landtagskandidat Jörg Blöming. „Unsere Stadt ist damit überfordert, für einheitliche Lebensbedingungen in allen Kommunen im Land zu sorgen", sagt Blöming.